Mobile Tierheilpraxis Romy Mengesdorf
                        Diabetesmanagement - Behandlung - Heilung
                            

Diabetesmanagement

Immer mehr Hunde und Katzen, aber auch weitere Klein - und Großtiere erkranken durch Umwelteinflüsse, Krankheiten und genetischen Dispositionen an der Krankheit Diabetes Mellitus.

Leider passiert es nur allzu oft, dass Tierbesitzer nach der erstmal schockierenden  Diagnose beim Tierarzt, jetzt einen Zuckerhund, eine Zuckerkatze oder ein Zuckertier zu haben, kein genaues und ausreichendes Therapiekonzept erhalten, welches sie über ein gutes Management der Krankheit wie Ernährungsberatung, Blutzucker messen erlernen, eine Blutzuckerkurve bewerten, Insulinresistenzen zu bestimmten Tageszeiten zu erkennen, Folgekrankheiten usw.informiert.

Ich erlebe es häufig, dass Tierbesitzer zu Beginn der Erkrankung völlig hilflos und verzweifelt sind,  weil sie keine ausführliche Beratung und Hilfe zur Diabetes Mellitus Erkrankung ihres Tieres erhalten haben.

Immer noch strebt man bei Tieren eine Blutzuckerkurve von sehr hoch bis sehr niedrig an und bezeichnet diese als ideal. Nein, diese ist nicht ideal. Schwankungen um mehr als 100 mg sollten unbedingt vermieden werden. Ich kann nur vermuten, dass dies daran liegt, dass vor mehreren Jahren an Diabetes erkrankte Tiere wesentlich früher an dieser Krankheit mit allen Folgen wie massiven Organschäden oder Ketoazidose ( lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung ) durch zu hohe Blutzuckerwerte verstarben, da man wenig Wissen und Wert auf das Thema Diabetes beim Tier legte.

Oftmals wird Tierbesitzern vermittelt, sie sollen keinen Blutzucker messen, ein Tagesprofil (Blutzuckerkontrolle während eines Tages ) in einer Tierarztpraxis anfertigen lassen, was für ein Tier nur Stress bringt und durchaus die Werte durch den Stress verfälscht. Weiterhin ist dies auch eine kostenintensive Angelegenheit.

Oder es wird nur einmal alle paar Wochen der Fructosaminwert ( Durchschnittswert des Blutzuckers während der letzten 14 Tage ) über das Blut ermittelt. Dieser Wert sagt nicht konkret aus, ob das Tier phasenweise von den Blutzuckerwerten viel zu hoch oder viel zu niedrig gelaufen ist.

Es gibt auch Diabetesforen für Hunde, wo man rät, nicht regelmäßig den Blutzucker zu messen, nur wenig Werte täglich zu nehmen und den Hund auf ein einzelnes vorgesehenes Nassfutter einzustellen. Ein Ding der Unmöglichkeit, ein Hund sollte, soweit es möglich ist, sein gewohntes Futter weiterfressen oder auf ein gutes Nassfutter mit wenig Kohlenhydraten wechseln. Das wichtigste ist, dass ein Futter aufgrund von Krankheiten, Allergien etc. auch vertragen wird und hier sollte kein einzelnes Futter vorgeschrieben sein. Auch die Einstellung auf ein Trockenfutter ist durchaus möglich.  Dies sollte der Hundebesitzer in Eigenverantwortung entscheiden können. Weiterhin ist ein Diabetikerfutter nicht geeignet, da nicht eingestellte Diabeteshunde sehr schnell abnehmen und ein Diätfutter eine Gewichtsabnahme klar fördert. Die Ausnahme sind natürlich übergewichtige Hunde. Auch Katzen machen hier keine Ausnahme und man hat bei ihnen die Chance von 50 Prozent, dass der Diabetes bei Behandlung reversibel ist, wenn man sehr schnell gute und niedrige Werte erzielt.

Ich frage mich, würden Sie mit all dem so bei Ihrem Kind vorgehen ? Oder bei sich selbst ? Eine Insulindosis ohne Beratung, Kontrolle und vor allem regelmäßigem Messen verabreichen ? Nein, ganz sicher nicht !! Ein gut von den Blutzuckerwerten eingestelltes Tier kann ohne jegliche Schäden genauso alt werden wie ein gesundes Tier, lassen Sie sich hier nichts Anderes erzählen !!!!!

Und ein gut und schnell eingestellter Hund wird NICHT erblinden an einem Katarakt und Organschäden, sowie die lebensgefährliche Ketoazidose werden vermieden. Eine Linsen OP, die einzigste Behandlungsmöglichkeit für einen durch hohe Blutzuckerwerte erblindeten Hund ist sehr teuer und nicht immer von Erfolg gekrönt. Weiterhin ist die Lebensqualität eines blinden Hundes bei Weitem nicht so erstrebenswert,  wie bei einem Sehenden, das ist nur zu natürlich. Auch wenn immer erklärt wird, ein Tier würde sich daran gewöhnen. Die ersten Wochen und Monate in der Angst mit der ständigen Dunkelheit wird leider bagatellisiert. Zusätzlich können auch ohne Erblindung durch eine Kerakonjunktivitis sicca ( trockene Augen ) massive Hornhautschäden am Auge auftreten, die sehr schmerzhaft für das Tier sind und im schlimmsten Fall zum Auslaufen des Auges führen können.

Sollte Ihr Hund aufgrund einer Cushingdiagnose nicht eingestellt werden können, finden Sie in mir und der mit mir zusammenarbeitenden Tierarztpraxis einen kompetenten Ansprechpartner.

Hier möchte ich Ihnen in Zusammenarbeit mit meiner Tierärztin, welche mit mir auf einer gleichen " Ebene " zum Thema Diabetes zusammenarbeitet, ( oder auch Ihren Haustierarzt, sollte dieser offen für eine gute Blutzuckereinstellung von annährend Werten eines gesunden Tieres sein ),  zur Seite stehen, um sie in ein gutes Diabetesmanagement bei Ihrem Tier einzuführen, Sie durch die  Einstellungsphase zu begleiten und Ihnen die Krankheit so ausführlich als möglich nahezubringen, damit Sie nach einiger Zeit völlig selbständig, selbstsicher und ohne Angst mit dieser Krankheit umgehen können.

Mein Ziel ist die völlige Unabhängigkeit für Sie und Ihren Zuckerhund, Ihre Zuckerkatze und jedes weitere Zuckertier,  soweit es diese Krankheit zulässt und hier besteht ein großer Spielraum für Ihrer beider Wohlgefühl in einem fast normalen Alltag.

Weiterhin können wir natürlich die Bauchspeicheldrüse, die Diabetes und alle Folgeerkrankungen naturheilkundlich behandeln und so die durch die Krankheit entstandenen Organschäden und evtl. Augenschäden zum Teil reversibel machen.